Mittwoch 26. Februar 2020 - Tag 1 in Berlin

 

In aller Frühe startete ein Teil unserer Aktiven an diesem Mittwoch in Richtung Berlin, das genaue Ziel war die Firma FWM in Hennigsdorf bei Berlin.

Eigentlich fährt man ja nicht zum Vergnügen durch die halbe Republik, aber Spaß machen würden die kommenden Stunden hoffentlich.

Gemeinsam mit den Verantwortlicher der DB ZugBus (RAB) GmbH aus dem Bereich Flotte und den leitenden Mitarbeitern der Firma FWM stand die Abnahme des VT 12.5 "Stuttgarter Rössle" auf dem Plan.

Nach unserer Ankunft in Hennigsdorf wurde zunächst die Papierlage geklärt, also alle relevanten Prüfungen und die durchgeführten Arbeiten der letzten Jahre  mit dem Abnahmeprüfer besprochen.

Nach knapp 2 Stunden am runden Tisch wurden dann die Arbeitsmäntel übergeworfen und die gesamte Delegation machte sich auf den Weg zum Fahrzeug.

Als der Triebzug Tübingen verlassen hatte, waren noch viele Restarbeiten im Innenraum zu erledigen, viele Klappen waren geöffnet und so auf den Führerständen gab es noch jede Menge Arbeit.

So war es für uns ein tolles Gefühl den Zug in einem hervorragenden Zustand vorzufinden, keine Spur mehr von den vielen offenen Baustellen im Inneren.

 

Während der Abnahmeprüfer mit den Mitarbeitern von FWM jeden Bereich des Zuges genauestens untersuchte und sich alles erklären lies, machten wir uns an den Vorbereitungsdienst. Über die beiden Heizkessel wurden die Maschinenanlagen vorgewärmt, die Betriebsstoffe wurden geprüft und immer wieder staunten wir über die vielen Veränderungen seit unserem letzten Gang durch den Zug.

 

Nach etwas mehr als einer Stunde war es dann soweit, es gab die Freigabe zum Motorstart, die Schmieröl-Vorpumpe surrte kurz und dann war das dumpfe Grollen des ersten Motors zu hören.

Seit mehr als 10 Jahren bewegte sich das "Stuttgarter Rössle" wieder aus eigener Kraft und die ersten Meter auf dem Anschlussgleis der Firma FWM kamen uns vor wie die weite Welt, ein unbeschreibliches Gefühl.

 

Nachdem die Prüfungen im und am Fahrzeug zur Zufriedenheit des Abnahmeprüfers verlaufen waren wurde der Triebwagen abgerüstet und wir machten uns auf den Weg ins Hotel. Vollgepumpt mit den Eindrücken des ersten Nachmittags gingen wir schlafen, für den nächsten Tag war eine Probefahrt  mit Höchstgeschwindigkeit angesetzt, die Anspannung bei allen Beteiligten war deutlich spürbar.

 


Freitag 24. Januar 2020 - DB Regio wfv-Pokal Viertelfinalauslosung

 

Bereits zum fünften Mal ist die DB Regio als Partner des Württembergischen Fußball Verbands dabei, aber in diesem Jahr sollte die Auslosung der Viertelfinalbegegnungen an einem ganz besonderen Ort erfolgen - im Schienenbus.

Nachdem wir die Vertreter der im Turnier verbliebenen Vereine, die Kollegen von DB Regio und die Verantwortlichen des wfv am Stuttgarter Hauptbahnhof im Zug begrüßt hatten, ging es in flotter Fahrt über die Gäubahn bis nach Böblingen. Der Rückweg führte uns dann über Renningen, Leonberg, Korntal und Zuffenhausen wieder in die Landeshauptstadt. Auf der Fahrt bis Böblingen wurden die Viertelfinalbegegnungen ausgelost, auf dem Rückweg konnten sich dann alle Teilnehmer der Veranstaltung bei Saitenwürstchen und kühlen Getränken im Barwagen in geselliger Runde austauschen.

 

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir für DB Regio und den wfv einen so spannenden Rahmen für die Auslosung zur Verfügung stellen durften.